OWK Bruchsal

Satzung


Satzung des Odenwaldklub e.V.

Heimat- und Wanderverein Ortsgruppe Bruchsal


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Bruchsaler Wanderfreunde haben sich im Frühjahr 1911 dem Odenwaldklub e.V., Sitz Darmstadt, angeschlossen und am 24. Mai 1911 in Bruchsal eine Ortsgruppe  gegründet, die in das Vereinsregister des Amtsgerichts Mannheim eingetragen ist.

  2. Der Odenwaldklub ist ein Wanderverband und bekennt sich zum Gedanken der Einheit aller deutschen Gebirgs- und Wandervereine.

  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Ziele

  1. Der Odenwaldklub e.V. Ortsgruppe Bruchsal verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. Dezember 1953.

  2. Zur Erfüllung dieser Zwecke hat sich die Ortsgruppe zur Aufgabe gesetzt:

  1. die Bevölkerung, insbesondere seine Mitglieder, zu wirklichem Wandern anzuhalten und durch regelmäßige Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung die Heimat kennen zu lernen und Heimattreue zu erwecken,

  2. die Erschließung des Bruhrains und des Kraichgaues durch farbige Wegmarkierung, deren Pflege und Erhaltung,

  3. die Errichtung von Schutzhütten und Rastplätzen sowie die Pflege von Quellen und Brunnen,

  4. die Abhaltung heimatkundlicher Vorträge,

  5. die Mitarbeit am Schutze der Pflanzen-, Tier- und Vogelwelt,

  6. die Unterstützung der Landschaftspflege,

  7. die Förderung des Jugendwanderns

§ 3 Grundsätze des Klubs

1. Der Odenwaldklub e.V. Ortsgruppe Bruchsal ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.    

3. Alle Ämter im Odenwaldklub sind Ehrenämter.

4. Bei besonders aufwändigen Tätigkeiten kann eine Aufwandsentschädigung z.B. Ehrenamtspauschale bezahlt werden. Diese muss in einer Vorstandssitzung unter Berücksichtigung der Haushaltslage des Vereins genehmigt werden.

5. Mitglieder haben für Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Odenwaldklub entstanden sind, wie Reisekosten, Porto, Telefon etc. gegen Nachweis von prüffähigen Belegen und Aufstellungen einen Aufwendungsersatzanspruch.          


§ 4 Mitgliedschaft 

1. Mitglied des Odenwaldklubs kann jeder Unbescholtene werden.

2. Die Anmeldung ist schriftlich an den Vorstand der Ortsgruppe zu richten. Bestehen Bedenken gegen eine Aufnahme, so entscheidet die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe mit Stimmenmehrheit. Die Aufnahme erfolgt durch Überreichen der Mitgliedskarte und der Erhebung des jährlichen Beitrages.

3. Die Forstbeamten gelten als Freunde des Klubs und werden als beitragsfreie Mitglieder aufgenommen.

4. Ehrenmitglieder können nur Klubangehörige werden, die sich besonders um die Ortsgruppe verdient gemacht haben. Sie sind beitragsfrei und verfügen über dasselbe Recht wie ordentliche Mitglieder.

5. Der Austritt bedarf schriftlicher Abmeldung beim Vorstand der Ortsgruppe. Er ist nur zum Ende eines Kalenderjahres statthaft und muss 4 Wochen vor Ablauf des Jahres erklärt werden.

6. Ein Mitglied kann nur in einer Mitgliederversammlung der Ortgruppe mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder bei wiederholten Verstößen gegen die Satzung, bei ehrenrührigen Handlungen oder bei grober Schädigung der Interessen des Odenwaldklubs ausgeschlossen werden. Kommt ein Mitglied seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, so kann der Vorstand über den Ausschluss entscheiden.


§ 5 Mitgliedsbeiträge

Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.


§ 6 Vorstand und Beirat 

1. Der Vorstand besteht aus:

  1. 1. Vorsitzender

  2. 2. Vorsitzender (Stellvertreter)

  3. Schriftführer

  4. Kassier

  5. Wanderwart

  6. Hüttenwart

  7. Jugendwart

2. Zum erweiterten Vorstand gehören mindestens noch zwei Beisitzer, die den Vorstand beraten und in der Durchführung seiner Maßnahmen unterstützen sollen. Der Vorsitzende soll den erweiterten Vorstand mindestens zweimal im Jahr zu einer Besprechung einladen.

3. Der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von  3 Jahren gewählt.

4. Scheidet der 1. Vorsitzende vorzeitig aus, so führt der stellvertretende Vorsitzende die Geschäfte bis zur Wahl des Nachfolgers und der übrigen Vorstandsmitglieder bei der nächsten Mitgliederversammlung. Scheidet ein anderes Vorstandsmitglied aus, so beruft der Restvorstand einen Nachfolger, der bis zur nächsten Mitgliederversammlung das entsprechende Amt führt.


§ 7 Aufgaben des Vorstandes

1. Der Vorstand hat

  1. die Geschäfte der Ortsgruppe zu leiten und ihre Mittel zu verwalten,

  2. die Ortsgruppe nach außen zu vertreten,

  3. die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen.

2. Der gesetzliche Vorstand des Vereins (§ 26 BGB) wird vom 1.Vorsitzenden und dessen Stellvertreter gebildet; jedem von beiden wird Alleinvertretungsbefugnis erteilt. Der Stellvertreter übt jedoch „im Innenverhältnis“ sein Vorstandsamt nur aus, wenn der 1.Vorsitzende verhindert ist.

3. Der Schriftführer hat in Übereinstimmung mit dem 1.Vorsitzenden den Schriftwechsel zu erledigen, bei den Vorstandssitzungen und in der Mitgliederversammlung Protokolle über Beschlüsse zu führen, sowie den Jahresbericht zu fertigen.

4. Der Schatzmeister führt die Kassengeschäfte und stellt die Jahresrechnung auf.

5. Der Wanderwart ist für die Ausarbeitung der Wanderpläne und die ordnungsgemäße Durchführung der Wanderungen verantwortlich.

6. Der Hüttenwart verwaltet in Übereinstimmung mit dem 1.Vorsitzenden die Heinrich-Gaber-Hütte und das Hüttengelände.

7. Dem Jugendwart ist die Leitung der Wanderjugend anvertraut.

8. Für besondere Aufgaben kann der Vorstand Mitglieder bestellen oder Ausschüsse bilden, die ihm verantwortlich sind.

9. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen sind und die Mehrheit erschienen ist. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

10. Der 1.Vorsitzende darf bis zu 500 Euro selbständig ausgeben; höhere Beträge muss der (Gesamt-)Vorstand genehmigen.


§ 8 Jahresmitgliederversammlung

1. Die Jahresmitgliederversammlung findet jedes Jahr im 1.Quartal statt und wird durch den 1.Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter einberufen. Die Einladung hierzu erfolgt in schriftlicher Form mindestens 14 Tage vor dem Termin. Als schriftliche Form kann gewählt werden u.a.

  • Versand durch E-Mail, oder

  • Aushang im Schaukasten oder

  • Veröffentlichung in einem Presse-Organ, z.B. auch in der vereinseigenen Zeitschrift „Unser Brusler Wanderfreund“.

2. Die Jahresmitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 10% der Mitglieder anwesend sind; bei Wiederholung der Einladung ist sie ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet; bei Stimmengleichheit entscheidet der 1.Vorsitzende. Die Wahlen können durch Handzeichen erfolgen; auf Antrag ist geheime Wahl vorzunehmen. Gewählt kann werden, wer mindestens ein Jahr Mitglied ist.

3. Der Mitgliederversammlung sind insbesondere vorbehalten:

  1. Entgegennahme der Jahresberichte der verantwortlichen Vorstandsmitglieder und der Rechnungsprüfer

  2. Entlastung des Vorstandes

  3. Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

  4. Änderung der Satzung

  5. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und die Genehmigung des Voranschlages

  6. Entschließungen über grundsätzliche Anträge an den Hauptbeirat oder die Hauptversammlung des Gesamtklubs

§ 9 Anträge an die Jahresmitgliederversammlung 

Anträge von Mitgliedern müssen eine Woche vor dem veröffentlichten Termin schriftlich beim 1.Vorsitzenden eingegangen sein. Dringende Anträge, die später eingereicht werden, können nur dann berücksichtigt werden, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder einverstanden ist.


§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung 

Der 1.Vorsitzende ist berechtigt, nach seinem Ermessen außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen und er ist dazu verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder unter Angabe von Gründen dies beantragt. Die Einladung erfolgt gemäß §8Abs.1.


§ 11 Auflösung der Ortsgruppe 

Die Auflösung der Ortsgruppe kann durch eine Mitglieder-versammlung beschlossen werden, wenn die Mitgliederzahl weniger als zehn beträgt.

Bei Auflösung oder Aufhebung der Ortsgruppe oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Ortsgruppe, soweit es den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, der Stadt Bruchsal zu mit der Auflage, es für die Zwecke der Naherholung und Jugendpflege zu verwenden.


§ 12 Inkrafttreten der Satzung

Die vorliegende Satzung enthält 12 Paragrafen und wurde in der Mitgliederversammlung vom 12.03.2016 beschlossen. Sie ist am selben Tage in Kraft getreten und ersetzt alle vorangegangenen 

Fassungen. 


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